Kunden wenden sich meist dann an mich, wenn sie mit dem Aussenauftritt ihrer Organisation oder ihres Fachbereichs unzufrieden sind – ohne genau benennen zu können, woran es liegt. Die fachliche Arbeit ist häufig hervorragend, doch die Kommunikation wirkt stereotyp oder widersprüchlich. Genau hier beginnt meine Arbeit.
Der erste Schritt ist fast immer die gemeinsame Klärung einer einfachen, aber unbequemen Frage: Für wen kommunizieren wir eigentlich?
In der Praxis gibt es meistens mehrere Zielgruppen mit sehr unterschiedlichen Erwartungen. Kommunikation funktioniert jedoch nur, wenn Prioritäten gesetzt werden. Der Versuch, allen gleichermassen gerecht zu werden, führt fast zwangsläufig zu Beliebigkeit.
Als externer Berater, der nicht Teil der internen Hierarchie ist, kann ich diesen Klärungsprozess in strukturierten Workshops mit den relevanten Entscheidungsträgern moderieren. Dabei geht es nicht darum, einen faulen Kompromiss zu finden, sondern um eine bewusste Entscheidung, welche Zielgruppen im Zentrum stehen.
Nach der Konzeptionsphase unterstütze ich die konsequente Umsetzung der getroffenen Entscheidungen: in Leitlinien, Texten, visueller Kommunikation und in der Abstimmung mit allen Beteiligten. Meine externe Rolle ist dabei entscheidend. Ich habe keine internen Karriereinteressen, keine Abhängigkeiten und keine Provisionen. Meine Empfehlungen folgen ausschliesslich den gemeinsam erarbeiteten Grundlagen und meiner fachlichen Überzeugung.
Interne Mitarbeitende kennen zwar ihre Organisation, stehen aber zwangsläufig in Loyalitäts- und Abhängigkeitsverhältnissen. Schwierige Entscheidungen lassen sich unter diesen Bedingungen oft nur schwer durchsetzen. Als externer Berater kann ich unbequeme Fragen stellen, Alternativen klar benennen und getroffene Entscheidungen auch gegen Widerstände vertreten. Das schafft Orientierung nach innen und aussen.
In Krisenfällen steht meist die Medienarbeit im Vordergrund. Häufig sind die Betroffenen bereits auf den Titelseiten präsent – und möchten dort so schnell wie möglich wieder verschwinden. Mein Ziel ist deshalb keine Ausweitung der Aufmerksamkeit, sondern rasche Deeskalation, Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit und ein zügiges Ende der akuten Bedrohung.